Totenbretter und Lesungen gegen den Krieg im Domschatz Minden

Totenbretter, die Clemens Becht gestaltet hat, sind bei der Langen Nacht der Kultur im Domschatz Minden zu sehen. Foto: Ursula Hoecke/DVM
Totenbretter, die Clemens Becht gestaltet hat, sind bei der Langen Nacht der Kultur im Domschatz Minden zu sehen. Foto: Ursula Hoecke/DVM

Minden (DVM). Das ist eine ganz besondere „Kunst“, die der Domschatz Minden bei der Langen Nacht der Kultur am Samstag, 17. September, ab 18 Uhr, präsentiert: Totenbretter. Dazu gibt es um 18.45 Uhr und um 20.15 Uhr besonders vor dem Hintergrund des Überfalls Russlands auf die Ukraine Lesungen mit Texten zum Krieg.

In manchen süddeutschen Regionen war es üblich, Leichname auf bemalten Totenbrettern zum Friedhof zu tragen. Die bemalten Hölzer wurden oft aufbewahrt. Später wurden auch welche zum allgemeinen Totengedenken hergestellt.

Im Domschatz Minden werden bei der Langen Nacht der Kultur des Kultur-Forums Minden solche Arbeiten im Rahmen einer Installation von Clemens Becht, Pfarrer an St. Lukas, gezeigt, der das Memento Mori (Sei dir der Sterblichkeit bewusst) aktuell mit Corona- und Kriegszeiten verbindet. Wir sollen uns dem Verlust und der eigenen Perspektive stellen, „damit wir anschließend wieder einen Kopf für anderes haben“, sagt Clemens Becht.

Eintrittsbändchen für alle Veranstaltungen des Langen Nacht der Kultur sind im Besucherservice des Domschatzes Minden, Kleiner Domhof 24, zum Preis von 7,50 Euro (ermäßigt gegen Nachweis 5 Euro) erhältlich.

Der überkonfessionelle Förderverein Dombau-Verein Minden e.V. beteiligt sich als Betreiber des Domschatzes Minden auch 2022 an der Langen Nacht der Kultur.

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https://dombauverein-minden.de

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