Stiegemann zeigt sich von Domschatz-Ausstellung überzeugt

Prof. Dr. Christoph Stiegemann (l.) vor dem Petrischrein im neuen Domschatz Minden im Gespräch mit dem Projektkoordinator der Domgemeinde, Rudolf Bilstein. Foto: DVM
Prof. Dr. Christoph Stiegemann (l.) vor dem Petrischrein im neuen Domschatz Minden im Gespräch mit dem Projektkoordinator der Domgemeinde, Rudolf Bilstein. Foto: DVM

Minden (DVM). „Großes Kompliment.“ Der Direktor des Diözesanmuseums und Leiter der Fachstelle Kunst beim Erzbistum Paderborn, Prof. Dr. Christoph Stiegemann, hat sich bei einem Besuch im neuen Domschatz Minden vom Konzept der Ausstellung überzeugt gezeigt.

Bei einem Rundgang mit Propst am Dom Roland Falkenhahn, dem Projektkoordinator der Domgemeinde, Rudolf Bilstein, dem Vorsitzenden des Dombau-Vereins Minden (DVM), Hans-Jürgen Amtage und DVM-Geschäftsführer Dietrich Seele ließ sich Stiegemann ausführlich über die neugestaltete Domschatzkammer informieren. In der zweiten Märzhälfte wird der Domschatz Minden eröffnet.

Besonders die Reduzierung der Ausstellung auf die bedeutendsten christlichen Kunstwerke aus elf Jahrhunderten begrüßte der renommierte Kunsthistoriker. Interessiert zeigte er sich zudem an den Ausstellungsvitrinen, die Rudolf Bilstein mit entwickelt hat und – bei hoher Qualität – unter Kostenaspekten deutlich günstiger sind als bislang übliche Ausstellungsvitrinen. Aber auch die Art der Präsentation überzeugte Christoph Stiegemann, der sich bereits auf die Eröffnung des Domschatzes freut. Nur eine Woche nach der Eröffnung wird das wertvolle Kapitelkreuz aus dem frühen 16. Jahrhundert mit einer Nero-Abbildung aus dem Mindener Domschatz in der Sonderausstellung „Wunder Roms“ im Diözesanmuseum Paderborn zu sehen sein. Bereits im vergangenen Jahr war das Kreuz in der Nero-Ausstellung in Trier auf großes Interesse gestoßen.

Stiegemann lobte bei seinem Besuch auch das Medienkonzept für den neuen Domschatz Minden, das vom Rendanten der Domgemeinde, Stephan Kurze, und DVM-Vorsitzendem Hans-Jürgen Amtage entwickelt wurde. Es sieht neben einem gedruckten Führer durch die Ausstellung für jeden Besucher auch Text- und Audio-Erläuterungen über alle Exponate vor, die auf gängige Smartphones „gebeamt“ werden können. „Damit erreichen wir im neuen Domschatz Minden eine komplette Barrierefreiheit“, betonte Amtage.

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