Museumstag: Führungen „Fünf auf Abstand“ und Videoclips „Drei Minuten christliche Kunst“

Der Domschatz Minden gilt als eine der bedeutendsten Sammlungen christlicher Kunstschätze aus elf Jahrhunderten in Deutschland. Foto: DVM/Lehn
Der Domschatz Minden gilt als eine der bedeutendsten Sammlungen christlicher Kunstschätze aus elf Jahrhunderten in Deutschland. Foto: DVM/Lehn

Minden (DVM). Am 17. Mai ist Internationaler Museumstag. In ganz Deutschland laden Museen an diesem Sonntag zu digitalen Angeboten ein, gewähren besondere Einblicke und bieten neue Perspektiven. So auch der Domschatz Minden am Kleinen Domhof, der zudem ein besonderes Führungsformat anbietet: Fünf auf Abstand.

„Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie laden wir zum digitalen Entdecken von verschiedenen Exponaten der Domschatzkammer ein“, erläutert der Vorsitzende des Dombau-Vereins Minden (DVM), Hans-Jürgen Amtage. Der überkonfessionelle Förderverein ist seit der Neugestaltung der Schatzkammer im Jahr 2017 Betreiber des Museums mit seinen christlichen Kunstwerken aus elf Jahrhunderten. „Wir laden alle Interessierten ein, mit nur einem Mausklick einzelne dieser bedeutenden Preziosen zu erleben.“

Kurzvideos zeigen bedeutende Exponate

Unter dem Motto „Drei Minuten christliche Kunst“ stellen die DVM-Vorstandsmitglieder Annemarie Lux und Andreas Kresse auf der Webseite „digital.domschatz-minden.de“ verschiedene Exponate in einzelnen Videoclips vor.  Darunter der Gießlöwe, den Heinrich der Löwe 1168 mit nach Minden brachte, und das wohl weltweit einmalige Hedwigsglas aus dem 12. Jahrhundert.

Zudem eröffnet der Domschatz Minden am kommenden Sonntag in Zeiten von Corona ein besonderes Führungsangebot. Um 10.30 Uhr, 12 Uhr, 13.30 Uhr und 15 Uhr heißt es: „Fünf auf Abstand“. Zu diesen Zeiten wird maximal fünf Personen eine Stunde lang die Möglichkeit geboten, mit Hans-Jürgen Amtage, Andreas Kresse oder Annemarie Lux auf Entdeckungsreise durch die Domschatzkammer zu gehen. Das kostenlose Angebot richte sich vor allem an Familien, betont Amtage. „Die geringe Personenzahl ermöglicht uns ohne Probleme, die geforderten Abstände bei diesen Führungen einzuhalten.“ Zudem bestehe für alle Besucher die Pflicht, eine Mund-Nase-Maske zu tragen. Auch sei im Eingangsbereich die Händedesinfektion möglich.

Museumstag: Anmeldung zu „Fünf auf Abstand“ erforderlich

An den Führungen am Sonntag, 17. Mai, kann nur teilnehmen, wer sich vorher telefonisch unter (0571) 83764119 oder per E-Mail an E-Mail schreiben mit Angabe der Uhrzeit angemeldet hat. Auch am Internationalen Museumstag gilt während der Öffnungszeit von 10 Uhr bis 16.30 Uhr die maximale Besucherzahl von 15 Personen gleichzeitig im Domschatz Minden. Der Eintritt ist an diesem Tag frei.

„Museen sind die offenen Schatzkammern unserer Gesellschaft, die uns alle bereichern. Erleben. Staunen. Lernen. Ganz egal woher Besucherinnen und Besucher kommen, ganz egal was ihr Hintergrund ist: die deutsche Museumslandschaft führt alle Menschen zusammen und stärkt so unser Miteinander“, betont der Schirmherr des Internationalen Museumstags, Bundesratspräsident und Ministerpräsident des Landes Brandenburg, Dr. Dietmar Woidke. Vor allem in der aktuellen Krise werde deutlich, welchen wichtigen Stellenwert Museen in unserer Gesellschaft einnähmen. Mit Kreativität und Engagement ermöglichten sie auch mit Hilfe digitaler Formate einen dauerhaften und kreativen Zugang zu den kulturellen Schätzen.

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Domschatz-Minden digital

 

 

 

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