Harfenistin Gisela Posch begeistert im Domschatz Minden

Die Mindener Harfenistin Gisela Posch begeisterte mit ihren Konzerten beim Internationalen Museumstag im Domschatz Minden. Foto: Hans-Jürgen Amtage/DVM #IMT18
Die Mindener Harfenistin Gisela Posch begeisterte mit ihren Konzerten beim Internationalen Museumstag im Domschatz Minden. Foto: DVM #IMT18

Minden (DVM). Insgesamt rund 100 Zuhörerinnen und Zuhörer ließen sich am Internationalen Museumstag 2018 im Domschatz Minden bei zwei Konzerten von der Musik der Harfenistin Gisela Posch begeistern. Mit Musik der Renaissance aber auch mittelalterlichen Weisen und Volksliedern aus Deutschland, Frankreich, England und Schweden verwandelte die Mindener Künstlerin den Ausstellungsraum im 1. Obergeschoss in einen wohlklingenden Konzertsaal.

Gisela Posch verwies bei ihren kurzen Einführungen zu den einzelnen Musikstücken an die Bedeutung der Liedinhalte in der Zeit, in der sie entstanden sind, und den Bezug der Musik zu einzelnen Exponaten des Domschatzes wie zum Beispiel der Thronenden Madonna mit Kind aus dem 13. Jahrhundert. Die Mischung aus sakralen und weltlichen Liedern sowie die beeindruckende Stimme der Sängerin und der helle Klang der Tiroler Volksharfe sorgten für langanhaltenden Applaus des Publikums.

Sonderpräsentation im Domschatz Minden bei ZeitInseln

Nach der Wiedereröffnung der Domschatzkammer im März 2017 beteiligte sich der Domschatz Minden bereits zum zweiten Mal am Internationalen Museumstag. Dabei setzte der Dombau-Verein Minden (DVM) als Förderverein und Betreiber der Schatzkammer erneut auf das Konzept aus einer Mischung aus öffentlichen Führungen durch die Ausstellung und kleinen Konzerten bei freiem Eintritt. DVM-Vorsitzender Hans-Jürgen Amtage zeigte sich am Ende des Museumstages zufrieden mit der Resonanz. Rund 160 Besucherinnen und Besucher zählte der Domschatz an diesem Tag, der sich durch sommerliche Temperaturen und Sonnenschein auszeichnete.

Im Juni wird die Domschatzkammer mit ihrer christlichen Kunst aus elf Jahrhunderten erneut die Türen bei freiem Eintritt für das Publikum öffnen. Wenn am Wochenende 16./17. Juni der 850. Jahrestag der „Mindener Fürstenhochzeit“ von Heinrich dem Löwen mit Mathilde von England bei den ZeitInseln begangen wird, bietet der Domschatz Minden spezielle Führungen an. „Im Mittelpunkt steht dabei der Gießlöwe aus dem 12. Jahrhundert, der seit dem Mittelalter in der Schatzkammer dokumentiert ist“, erläutert Hans-Jürgen Amtage. „Aller Wahrscheinlichkeit nach hat Heinrich der Löwe diese Löwenaquamanile aus Anlass seiner Trauung im Mindener Dom dem Bischof zum Geschenk gemacht.“ Unter dem Ausstellungsmotto „Wir haben den Löwen“ hält der Domschatz im Juni in einer Sonderpräsentation aber auch noch ein ganz besonderes Ausstellungsstück für die Besucher bereit. Zudem wird der Dombau-Verein in Zusammenarbeit mit der Minden Marketing GmbH zwei Konzerte mit der Mittelaltergruppe Nimmersêlich aus Leipzig im Domschatz präsentieren.

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850 Jahre Fürstenhochzeit

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