Domschatz Minden setzt bei Kontaktverfolgung auf luca-App

Die luca-App hilft bei der Kontaktnachverfolgung - auch im Domschatz Minden. Foto: luca-App
Die luca-App hilft bei der Kontaktnachverfolgung – auch im Domschatz Minden. Foto: luca-App

Minden (DVM). Wenn der Domschatz Minden in den nächsten Tagen wieder öffnet, dann können die Besucherinnen und Besucher die „luca-App“ zur Kontaktnachverfolgung nutzen. „Wir wollen es unseren Gästen so einfach wie möglich machen, sich in Zeiten von Corona zu schützen“, so der Vorsitzende des Dombau-Vereins Minden, Hans-Jürgen Amtage. Der überkonfessionelle Förderverein DVM ist Betreiber der Domschatzkammer am Kleinen Domhof. „Die Gäste brauchen dann im Domschatz mit ihrem Smartphone nur den QR-Code scannen und werden automatisch eingecheckt. Wird ein Infektionsfall bekannt, würde später das Kreisgesundheitsamt informiert“, erläutert die Mitarbeiterin im Besucherservice des Domschatzes, Heidi Genrich.

Kreis Minden-Lübbecke wirbt für luca-App

Der Kreis Minden-Lübbecke wirbt für die Nutzung der „luca“-App. Nachdem die Kreisverwaltung alle Voraussetzungen für den Start der Kontaktnachverfolgungs-App geschaffen hat, setzen das Gesundheitsamt und Landrätin Anna Katharina Bölling nun auf einen breiten Einsatz.

„Wir wollen die luca-App jetzt in die Flächen bringen, denn sie funktioniert umso besser, je mehr Menschen sich daran beteiligen“, sagt Landrätin Bölling. „Die App ist vielseitig einsetzbar und gibt durch die lückenlose Kontaktnachverfolgung neue Perspektiven für Gastronomie, Handel, Sport oder Kultureinrichtungen. Überall dort, wo Menschen aufeinandertreffen, kann die App zum Einsatz kommen. Das gilt für die private Zusammenkünfte, genauso wie für die Arbeitsstätte, den Verein oder auch den ÖPNV. Im Kreishaus nutzen wir die App inzwischen ebenfalls zur Kontaktnachverfolgung bei Besprechungen oder Sitzungen der politischen Gremien“, ergänzt Anna Katharina Bölling.

Jeder kann die luca-App nutzen

Die App kann von allen Interessierten im Kreis Minden-Lübbecke genutzt werden, eine vorherige Absprache mit der Kreisverwaltung ist nicht erforderlich. Im Falle einer notwendigen Kontaktnachverfolgung lassen sich die Daten aus „luca“ nach Freigabe durch die mit Corona infizierte Person in die Software des Gesundheitsamtes übernehmen, was eine deutliche Zeitersparnis gegenüber der Kontaktverfolgung per Papierbogen darstellt. Zudem wird der Datenschutz mit der App deutlich besser gewährleistet als bei einer Dokumentation auf einsehbaren Papierlisten.

Bürger, die kein Smartphone besitzen oder die App nicht nutzen wollen, sollen zukünftig Schlüsselanhänger mit integriertem QR-Code erhalten können. Dieser wird dann vom Gastgeber eingescannt. Damit wären auch Bürgerohne Smartphone – natürlich digital verschlüsselt – im Falle einer Corona-Infektion als Kontaktperson durch das Gesundheitsamt identifizierbar. Der Kreis steht dazu in Kontakt mit dem Hersteller der App.

Weitere Informationen zur Nutzung der App finden Interessierte auch auf der Internetseite https://www.luca-app.

luca-App hier herunterladen (QR-Code mit dem Smartphone scannen):

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