Dombau-Verein Minden blickt auf erfolgreiches Museumsjahr im Domschatz

Der Dombau-Verein Minden hat im vergangenen Jahr den Domwächterbereich im Dom weiter ausbauen können. Foto: DVM
Der Dombau-Verein Minden hat im vergangenen Jahr den Domwächterbereich im Dom weiter ausbauen können. Foto: DVM

Minden (DVM). Eine positive Bilanz des Museumsjahres 2022 im Domschatz Minden hat der Dombau-Verein Minden (DVM) gezogen. Der überkonfessionelle Förderverein betreibt die Schatzkammer am Kleinen Domhof seit dem Neubau im Jahr 2017.

„Der Start in das Jahr war nach zwei Jahren Pandemie bedingter Unterbrechungen nicht einfach“, erklärt der Vorsitzende des DVM, Hans-Jürgen Amtage. Potenzielle Besucherinnen und Besucher seien zunächst sehr zurückhaltend gewesen. Geändert habe sich die Situation mit der Einführung des Neun-Euro-Tickets, das viele Gäste auch in den Domschatz geführt habe.

Besucherzahl hat sich stabilisiert

Im zweiten Halbjahr habe sich dann die Besucherzahl generell stabilisiert. Zunehmend seien wieder Besuchergruppen zu verzeichnen gewesen, so Hans-Jürgen Amtage. Aber auch die Führungsangebote in Dom und Domschatzkammer mit den DVM-Vorstandsmitgliedern Annemarie Lux und Andreas Kresse seien verstärkt angenommen worden. Höhere Besucherzahlen konnten außerdem mit den Sonderausstellungen „Holz“ des Portaner Künstlers Karl Erich Schmeding und aktuell „Ansichtssachen“ des Mindener Fotokünstlers und Dichters Hans-Joerg Deichholz generiert werden.

Allein fast 1000 Gäste im Domschatz brachte an einem Wochenende der Kunsthandwerkermarkt „Tausendschön“ der Mindener Künstlerin Theresia Störtländer-Nerge. „So blicken wir für das Jahr 2022 auf eine gute vierstellige Besucherzahl in der Domschatzkammer, die zunehmend auch durch Sonderführungen für verschiedene gesellschaftliche Gruppen aus dem Mühlenkreis nachgefragt ist“, erläutert Amtage.

Zuwendungen aus WestLotto-Mitteln

Auch seiner zentralen Aufgabe, dem Erhalt, der Gestaltung und Förderung von Dom und Domschatz sei der Förderverein im vergangenen Jahr umfangreich nachgekommen, so der DVM-Vorsitzende. So hätte die Möblierung des Domwächterbereiches mit neuen Elementen weiter ausgebaut werden können. Im laufenden Jahr seien zudem in Zusammenarbeit mit den Freunden der Domgemeinde die Restaurierung von verschiedenen Objekten geplant. Zahlreiche Veranstaltungen musikalischer und literarischer Art seien ebenfalls für 2023 geplant. Darunter ein in einem Wettbewerb der Musikhochschule Detmold erstplatziertes Konzertprojekt, in das auch der Dombau-Verein involviert war.

DVM-Schatzmeister Hans-Jürgen Trakies begrüßte unterdessen die Ende des Jahres eingetroffene Mitteilung des NRW-Heimatministeriums, dass der Dombau-Verein Minden weiterhin Zuwendungen aus WestLotto-Mitteln erhalten wird. „Das ermöglicht uns, den umfangreichen musealen und kunsthistorischen Aufgaben erfolgreich nachkommen zu können“, erklärt Hans-Jürgen Amtage.

 

Webseite Dombau-Verein Minden e.V.

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