Digitaler Adventskalender am Domschatz Minden findet großen Zuspruch

Der erste digitale Adventskalender des Dombau-Vereins Minden auf der Fassade des Domschatzes Minden - hier ist die Reliquien-Statue des Heiligen Laurentius zu sehen - fand großen Zuspruch. Foto: DVM
Der erste digitale Adventskalender des Dombau-Vereins Minden auf der Fassade des Domschatzes Minden – hier ist die Reliquien-Statue des Heiligen Laurentius zu sehen – fand großen Zuspruch. Foto: DVM

Minden (DVM). Auf großen Zuspruch ist nach Auskunft des Dombau-Vereins Minden (DVM) der digitale Adventskalender auf der Fassade des Domschatzes Minden am Kleinen Domhof gestoßen. An 26 Tagen wurde täglich ein Exponat aus der Sammlung christlicher Kunstschätze aus elf Jahrhunderten der Schatzkammer präsentiert. Zum Abschluss am 26. Dezember die Reliquien-Statue des Heiligen Laurentius.

„In E-Mails, Anrufen und persönlicher Ansprache haben viele ihre Begeisterung über das Projekt bekundet“, blickt der Vorsitzende des DVM, Hans-Jürgen Amtage, auf die vergangenen Wochen zurück. Gemeinsam mit der Mindener Licht-Ereignis-Manufaktur von Oliver Roth hatte der überkonfessionelle Förderverein den digitalen Adventskalender umgesetzt. Dieser große Zuspruch bestärke den Verein in der Absicht, im Dezember 2021 einen neuen Adventskalender auf die Domschatz-Fassade zu bringen, so Amtage.

„Der mehr als 1000-jährige Dom bietet viele Möglichkeiten, hier Bildmaterial von besonderem Wert und mit besonderen Geschichten für ein solches Projekt zu finden“, freut sich DVM-Geschäftsführerin Annemarie Lux auf eine Fortsetzung. Die ehemalige Gemeindereferentin der Domgemeinde hatte die Begleittexte zu den Kunstwerken verfasst, die hinter den Kalendertüren zum Vorschein kamen.

Nach Schätzung des DVM betrachten täglich rund 350 Passantinnen und Passanten den Adventskalender. „Und das trotz des Lockdowns vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie“, erklärt Hans-Jürgen Amtage, der sich besonders über die Disziplin der Betrachter freute. „Bei unseren regelmäßigen Besuchen auf dem Kleinen Domhof standen die Erwachsenen und Kinder immer im weiten Abstand. Die meisten trugen zudem eine Mund-Nase-Maske.“ Der DVM-Vorsitzende dankte abschließend auch noch einmal der Ordnungsbehörde der Stadt Minden für die unkomplizierte Unterstützung bei diesem Licht-Projekt.

Dombau-Verein Minden (DVM)

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