Corona-Pandemie: Domschatz Minden bis 30. November 2020 geschlossen

Der steinerne Baldachin aus dem 13. Jahrhundert zierte einen Freipfeiler im Dom zu Minden und wird in Kürze im Domschatz Minden zu sehen sein. Foto: DVM/Amtage
Der steinerne Baldachin aus dem 13. Jahrhundert zierte einen Freipfeiler im Dom zu Minden und wird in Kürze im Domschatz Minden zu sehen sein. Foto: DVM/Amtage

Minden (DVM). Der Domschatz Minden mit dem Pilgerbüro Sigwardsweg schließt vom 2. November bis voraussichtlich einschließlich 30. November 2020. „Wir folgen damit den Auflagen der Corona-Schutzverordnung des Landes Nordrhein-Westfalen vom 30. Oktober 2020“, so der Vorsitzende des Dombau-Vereins Minden (DVM), Hans-Jürgen Amtage. Der überkonfessionelle Förderverein ist Betreiber der Domschatzkammer mit ihren Preziosen aus elf Jahrhunderten.

Im Paragraphen 8 (Kultur) der Corona-Schutzverordnung heißt es: „Konzerte und Aufführungen in Theatern, Opern- und Konzerthäusern, Kinos und anderen öffentlichen oder privaten (Kultur-)Einrichtungen sowie der Betrieb von Museen, Kunstausstellungen, Galerien, Schlössern, Burgen, Gedenkstätten und ähnlichen Einrichtungen sind bis zum 30. November 2020 unzulässig.“ Der DVM habe volles Verständnis für diese Regelung, auch wenn die Schließung den Verein angesichts der wirtschaftlichen Folgen hart treffe – wie auch alle anderen Kultureinrichtungen, so Amtage. Es gelte jedoch, optimistisch in die Zukunft zu blicken und darauf zu setzen, dass der sogenannte Wellenbrecher-Lockdown die steigenden Infektionszahlen stoppe.

„Wir freuen uns auf ein baldiges Wiedersehen“, betont die Geschäftsführerin des Fördervereins, Annemarie Lux. Die Zeit der temporären Schließung nutze der Dombau-Verein, um verschiedene Arbeiten und Ergänzungen im Domschatz am Kleinen Domhof auszuführen. So könnten sich die Besucher darauf freuen, bald den steinernen Baldachin aus dem Dom zu Minden aus dem 10. Jahrhundert in der Schatzkammer betrachten zu können.

Webseite Dombau-Verein Minden

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